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Aufgabe: Der Test setzt sich aus drei Aufgaben zusammen: dem raschen Lesen von Farbwörtern, dem raschen Benennen der Farben von viereckigen Feldern und dem raschen Benennen der Farbe, in der ein Farbwort gedruckt ist. Die letzte Aufgabe ist die Interferenzbedingung. Die Farbe, in der das Wort gedruckt ist, stimmt nicht mit der Wortbedeutung überein (z.B. ist das Wort "grün" in roter Farbe gedruckt). Ist die Benennensleistung in der dritten Bedingung deutlich verlangsamt, dann ist anzunehmen, dass diese Verlangsamung eine Folge der Interferenz zwischen der automatisierten Leistung, das Wort ohne Beachtung der Druckfarbe zu lesen, und der geforderten Leistung, die Wortbedeutung nicht zu beachten, ist.
Normierung: 488 Testpersonen im Alter zwischen 57 und 96 Jahren.
Reliabilität: Bei Wiederholungsabständen zwischen 5 und 8 Wochen konnten für die Testzeiten der FWT-Tafeln II und III Werte zwischen r(tt) =.73 und r(tt) = .89 ermittelt werden. Die Retestreliabilitäten des Interferenzscores liegen geringfügig niedriger.
Auswertung: Berücksichtigt werden Fehler und der Interferenzscore, der den Mehrbedarf an Bearbeitungszeit in Testtafel III gegenüber Tafel II beinhaltet und ein Maß für die Interferenzanfälligkeit ist.
Literatur: Oswald, W.D., und Fleischmann, M. (1995). Nürnberger-Alters-Inventar, 3. Auflage, Hogrefe Verlag.
Abbildung: Beispiel vom Farbe-Wort Interferenztest Tafel I (links) Proband liest zuerst die Farbwörter, so rasch wie möglich, laut vor. Tafel II (Mitte) Proband benennt die Farben der einzelnen Felder, so rasch wie möglich. Tafel III (rechts) Zum Schluss benennt der Proband die Farben, in die die Farbwörter gedruckt sind, so rasch wie möglich.
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